Nun ist es endlich soweit – das was folgt, ist der Bericht über meine Reise nach Cancún :)
Am Wochenende vor der Abreise stand natürlich Kofferpacken auf dem Plan, das Ergebnis kommentierte mein Herr Papa mit den Worten „Du spinnst ja!“ – denn im Grunde war mein Reiserucksack so voll wie bei meiner Ankunft in Mexico :P Doch um Recht zu behalten muss ich sagen, dass ich auch so gut wie alles gebraucht habe!
Montag Mittag ging es los im Reisebus: Sarah (eine Freundin von Adolfo, welche die Reise mit ihrem Freund organisiert hatte) hatte quasi ihre gesamte Familie eingeladen und somit reisten wir mit 3 Generation – selbst die Omas und ihre Rollatoren waren mit dabei.
Wir verbrachten den gesamten Tag im Bus, hielten nur zur Pinkelpause, und trotz alledem hatten wir sehr viel Spaß…insbesondere dank unterhaltsamer Filme und den (zugegebenermaßen manchmal ein wenig nervigen) 14-jährigen, die mit uns zusammen im hinteren Teil des Busses saßen ;)
Abends stoppten wir in Querétaro, um Abendbrot zu essen und fuhren anschließend die gesamte Nacht durch.
Am nächsten Morgen kamen wir gegen Mittag in Palenque an – und was erwartete uns? SCHWÜLE! Kinderkinder, ich dachte ich sterbe in dieser Tropenhaus-Wärme :P
Wider erwartend traf dies jedoch nicht ein und somit konnte ich die wunderschöne Maya-Stätte bewundern: Die Bauten sind wirklich beeindruckend und nicht zuletzt auch die Geschichte der einzelnen Tempel sehr interessant. So sahen wir beispielsweise das „Grab der roten Königin“ („la tumba de la reina roja“) und den eigens für sie errichteten Tempel.
Den Abend verbrachten wir noch im Zentrum Palenques (und ich probierte „huaraches“ – sehr zu empfehlen ;), anschließend fuhren wir in unser Hotel, in welchem wir übernachten sollten. Es war wundervoll nach der tagelangen Reise zu duschen und in den angenehm kühlen (für Mexicaner eiskalten) Pool zu hüpfen, das kann ich euch sagen :)
Früh um 6 ging es am nächsten Tag weiter und auch diesen Tag verbrachten wir größtenteils im Bus.
Erst nachmittags kamen wir in Belice an, wo mich dann das erste Problem erwartete. Da mir gesagt wurde, ich würde meinen Reisepass nicht benötigen hatte ich diesen zuhause gelassen und nun wollten mich die Grenzposten als offensichtliche Nicht-Mexicanerin nicht passieren lassen. Auch meine Überredungsversuche, Belice habe doch immerhin zu GB gehört und dort könne ich als EU-Bürger jederzeit einreisen, halfen nicht weiter. Erst als ich mit traurigem Blick sagte: „Mago, machst du ein Photo von mir und dem Ort, den ich mir leider nicht angucken konnte…“ hatte er Erbarmen und meinte mit etwas verärgerter Miene: „Aber die Mexicanerin (Mago) muss die Verantwortung tragen!“ Und durch waren wir :)
So wirklich gelohnt hat es sich nicht…der Ort ist unbeschreiblich schäbig und die gefälschten Markensachen kann ich auch in Guadalajara erwerben wenn ich möchte. Trotzdem konnte ich mir eine „Longchamp“- Tasche für umgerechnet 6 € nicht nehmen lassen :P
Abends um 23 Uhr kamen wir dann endlich im lang ersehnten Cancún, „Playa de Carmen“ an!
Mago und ich zogen zu fünft in ein 4er Zimmer mit den drei 14- jährigen Mädels, denn Caren wollte nicht mit ihnen wohnen und Mago und ich wollten zusammen bleiben – es war zwar zwischendurch ein kleines Chaos, aber im Großen und Ganzen war es super lustig. Beispielsweise wurde ich gleich gefragt, warum ich mir denn meine Haare nicht glätten würde – Ich: „Keine Ahnung…ich hab so wenige, wenn ich die noch glätte sehen sie noch dünner aus und außerdem fehlt mir die Motivation“ Die Antwort: „Weißt du, hier glätten sich alle Frauen die Haare, es ist schon komisch, dass du das nicht machst!“ :D Ich hab wohl noch eine Menge zu lernen!
Nachts gingen wir dann alle zusammen Willkommens-Tacos essen und danach ab zum Strand – ich wollte ja sofort ins Meer hüpfen, konnte aber nicht so viele von meiner Idee überzeugen :P Also ging es nur mit den Füßen ins angenehm warme Nass und anschließend wanderten wir barfuß und mit gammeligen Reiseklamotten die 5ta Avenida – die Partymeile Cancúns – entlang .) Wir mussten uns ja schließlich schon einmal einen Überblick verschaffen.
Am nächsten Tag gingen einige von uns früh zum Strand, um eine morgendliche Schwimm-/ Plantscheinheit zu tätigen – wie warm ist bitte das Wasser der Karibik? Eine wahre Wonne :)
Nach einem leckeren Frühstück (Müsli und Obst machten mich nach all dem Taco- Zeugs zum glücklichsten Menschen auf Erden) ging es mit der Fähre zur Insel Cozumel.
Auf dem Weg bewunderten wir das unbeschreiblich blaue Meer und sahen einige Yachten, die wirklich nicht von schlechten Eltern waren…ein Urlaub auf so einem Luxusliner kostet bestimmt einiges.
An diesem Tag hatten wir mehrere Optionen zur Auswahl, beispielsweise eine Rundfahrt über die Insel. Wir (Mago, Caren, Enrique, Titi, Ingrid und ich) entschieden uns fürs Schnorcheln.
Mit einem kleinen Bötchen ging es zu drei verschiedenen Korallenriffen. Zwar waren die Korallen nicht so farbenprächtig wie vielleicht in Australien, trotzdem war es wunderschön und mit den zuvor gekauften Unterwasserkameras machten wir viele Photos (die zu 80% nichts geworden sind :P)
Das Witzigste war aber mit Abstand Mago: Sie kann nicht so wirklich gut schwimmen (hier in Mexico ist das normal, da Schwimmunterricht nicht obligatorisch ist) und somit hatte sie ziemlich viel Angst, trotz Schwimmweste. Dies brachte erst unseren Schnorchellehrer an den Rand eines Nervenzusammenbruchs…Mago:“ Ich hab Angst, die Schwimmweste erscheint mir nicht sehr sicher etc.pp.“ – „Señorita, diese Dame dort wiegt etwa 30 Kilo mehr und geht nicht unter.“ – „Ja, aber die hat auch mehr Fett und das schwimmt ja bekanntlich besser…“ :D Und so ging es immer weiter, es war wirklich zum Schießen! Endlich im Wasser schien es, als wolle mich meine mexicanische Schwester ertränken, denn immer wieder klammerte sie sich an mir fest und drückte mich somit unter Wasser – denn ich hatte wohl bemerkt KEINE Schwimmweste :P Doch im Endeffekt überlebten wir beide und hatten obendrein viel Spaß!
Am frühen Abend kehrten wir nach Cancún zurück und hatten ein wenig Zeit durch die Geschäfte zu schlendern. Dabei wurde uns bewusst, dass dieser Ort quasi von Gringos dominiert wird – und da werde ich dann leider auf mit einbezogen. In jedem Lädchen wurde ich auf Englisch angesprochen (das ich dank des starken Akzentes meist nicht verstand) und als ich dann mal auf Spanisch antwortete hieß es: „Oh, eine Gringa die Spanisch spricht“ –„Nein, eigentlich bin ich Deutsche“ –„Aaaah, ich hab mir auch schon gedacht, das könne eigentlich nicht sein“ :P Offensichtlich werden die Amis dort nicht für die Klügsten gehalten.
Abends veranstalteten wir einen Casinoabend: Jeder bekam einen riesigen Batzen Geld (leider im wahren Leben unbrauchbar) und los ging die Zockerei. Ich habe Blackjack gelernt und bin erstmals von einem Kartenspiel hellauf begeistert (abgesehen natürlich von „Ficken“, welches wir in der 6. Klasse in deinem Garten zusammen mit Jackie gespielt haben Chanti, weißt du noch? :P) Außerdem mixte uns Thomas (Sarahs Freund) leckere Drinks und Vicente unterhielt uns mit seinen Zaubertricks – ungelogen, ich habe noch nie einen so unglaublich lustigen Menschen getroffen :D
Für die Jüngeren ging es dann nachts noch in „La bordeguita de Medio“ – eine Salsabar – in der wir leider nur noch das letzte Stück der Liveband miterleben durften. Aber immerhin tanzte ich mit einem Juan Manuel (oder es war eine ähnlich typische Namenskombination) und als wir dann nach 2 Stunden die Rechnung orderten, waren meine Cocktails schon bezahlt ;) Manchmal ist das Leben wirklich schön als Europäerin!
Den nächsten Tag verbrachten wir auf der „Isla Mujeres“. Schon während der Überfahrt unterhielt uns ein lustiger Animateur mit Tänzen und ähnlichen Aktionen und auf der Insel verbrachten wir den gesamten Tag in einem Strandclub – all inclusive, sogar die Cocktails :)
Wir hatten verschiedene Unternehmungsmöglichkeiten, Enrique und ich entschieden uns fürs Paddeln. Allerdings war es ein wenig enttäuschend, da wir nur etwas am Ufer rumkurven durften und wir eigentlich eine Tour erwartet hatten…
Dafür gab es aber eine super schnelle (und somit Schmerzen verursachende) Wasserrutsche, das Meer war wunderbar warm und außerdem besuchten wir eine Schildkrötenfarm. Ich hatte zuvor noch nie Albino-Schildkröten gesehen, die sind wirklich sehr hübsch!
Eigentlich wollten wir auch mit einem Hai schwimmen, doch dann sahen wir wie mit dem armen Tier umgegangen wurde und entschieden uns dagegen…
Nach einer unglaublich unterhaltsamen Rückfahrt zum Festland besuchten wir anschließend noch den „mercado municipal“ von Cancún und die „zona dorada“, ein großes und übertrieben teures Einkaufszentrum.
Der nächste Tag war für mich der Höhepunkt der Reise: Wir fuhren nach „Xcaret“, einem riesigen Park in tropischer Landschaft.
Dort gibt zum einen viele Tiere (eigentlich wollten wir mit Delfinen schwimmen, doch es war leider zu teuer) und zum anderen auch kulturell einiges zu entdecken. Besonders gefallen haben mir der Friedhof, mit wunderschön gestalteten Gräbern (da könnte ich mir doch glatt vorstellen, mich vielleicht doch beerdigen zu lassen) und das „Flüsterhaus“ („La casa de los murmullos“). Dieses ist so gestaltet, dass wenn man leise gegen eine der Wände redet, der Gesprächspartner an der gegenüberliegenden Wand alles in angenehmer Lautstärke hören kann :) Ursprünglich diente das Ganze dazu, jemandem etwas anvertrauen zu können, was ins Gesicht zu sagen schwer fällt. Mago und ich wollen unser Haus in Guadalajara nun auf diese Weise umbauen lassen, es ist wirklich sehr unterhaltsam – im wahrsten Sinne des Wortes :D
Außerdem konnten wir auf einer Schmetterlingsfarm die verschiedenen Stadien in der Entwicklung eines Schmetterlings betrachten, ebenfalls sehr interessant.
Das Beste allerdings waren die (zum Teil unterirdischen) Flüsse, welche wir „durchschnorchelt“ haben! Das Wasser war so wunderschön, man konnte bis auf den Grund sehen, es gab Fische und manchmal sahen die Wände unter der Wasseroberfläche aus wie Tropfsteine. Es war wirklich unglaublich und wir haben es sehr bereut, keine bessere Unterwasserkamera zu besitzen, denn bei den Lichtverhältnissen machten unsere leider schlapp.
Nach ein paar Stunden der Schnorchelei stärkten wir uns in einem Restaurant mit „Fisch all you can eat“ – es war wie im 7. Himmel, von Paella bis Sushi gab es wirklich alles :D ¡Qué rico!
Abends kam es dann zum krönenden Abschluss und zweiten Highlight des Tages: Das Maya-Spektakel.
Im ersten Teil der Show wurde uns die Mayawelt ein wenig näher gebracht: Es wurden Zeremonien aufgeführt, welche zu Ehren der Gottheiten durchgeführt wurden und außerdem wurde die typische Ballsportart „pok ta’ pok“ präsentiert. Dabei muss ein Latexball mit dem Gesäß durch zwei, in relativ großer Höhe angebrachte, Ringe katapultiert werden. Das Spiel war sehr schwierig und konnte somit Tage dauern, der Sieger wurde anschließend meist den Göttern geopfert, was als größter Ehre galt.
Obendrein spielten die Maya ein so genanntes Feuerhockey „uarhukua“, bei welchem der Spielball (eine Holzkugel) entzündet wird. Warum sich die Darsteller, sowie die Maya selbst nicht alle Nase lang verbrannten ist mir ein Rätsel :P
Anschließend wurde die Eroberung Mexicos durch die Spanier dargestellt, der Krieg, die Christianisierung und schlussendlich die „neue Welt“, die sich durch beidseitige Einflüsse formte. Es war unglaublich toll!
Im zweiten Teil wurde der Facettenreichtum Mexicos präsentiert, beispielsweise sahen wir den „Baile de las cintas“ aus Yucatán, „Danza de los Viejitos Jarácuaro“ aus Michoacán , „Flor de pina“ aus Oaxaca und zu guter Letzt den „Jarabe Tapatío“ aus meinem Staat Jalisco.
Das große Finale bildete „Mexico en la piel“ (Mexico auf der Haut), welches den Nationalstolz und das Lebensgefühl der Mexicaner widerspiegelt. Ihr könnt es ja mal auf Youtube suchen, es ist wirklich ein schönes Lied!
Am Ende waren alle mexicanischen Zuschauer vor Vaterlandsliebe nicht mehr einzukriegen („Meeeeexico, Mexico!!“) und ich habe dann mal als wahrscheinlich einzige Deutsche „Alemania“ dazwischen gerufen –ist aber irgendwie untergegangen :P
In jeder Hinsicht kann ich Xcaret nur jedem empfehlen, der nach Yucatán reist – es lohnt sich sehr, am besten man bleibt gleich zwei Tage ;)
Nach der Rückkehr ins Hotel aßen wir das Silvester-Dinner…in traditioneller, mexicanischer Kleidung (ich hatte mir auf dem Markt eine Bluse gekauft, die wenigstens ein wenig danach aussah).
Um kurz vor 12 wurde dann der Fernseher eingeschaltet, um schließlich um Mitternacht zusammen mit den Glockenschlägen die 12 Weintrauben zu essen. Irgendwie war ich ein wenig zu langsam, denn überraschenderweise blieb am Ende eine übrig :D
Nach Anstoßen, Glückwünschen etc. tanzten und sangen wir, begleitet von den eigens für diesen Abend gebuchten Mariachis und anschließend ging das Jungvolk (wie mein Papsi sagen würde) auf die Partymeile Cancúns…ein pures Chaos kann ich euch sagen!
Für mich hatte es normale Ausmaße eines übertriebenen Technofestivals (die halbtoten Betrunkenen auf der Straße inklusive), Mago allerdings fand es schrecklich, weshalb sich die Gruppe teilte und wir schlussendlich nur zu dritt im Zentrum blieben.
Um 5 lag ich schließlich im Bett, um wann aufzustehen – um 6 Uhr :P
Am nächsten Tag fuhren wir nach Tulum, um eine Mayafundstätte zu bewundern…allerdings prägte mich, um ehrlich zu sein, mehr die unerträgliche HITZE als das archäologische Zentrum :P
Zum Glück liegt der Ort direkt am Meer, weshalb wir auch gleich ins wundervolle Wasser hüften – und hier gab es sogar richtige Wellen, fast so wie an der Nordsee!
Zum Abschluss des Tages fuhren wir zu einem wundervollen „cenote“ und blieben dort bis zum Sonnenuntergang. Das Wasser war unglaublich klar und der Ort hatte wirklich etwas Bezauberndes :)
Um unseren letzten Morgen in Cancún gebührend zu würdigen standen wir um 5 Uhr auf (ja, nach dieser Reise hatte ich Schlafmangel ;) und beobachten den Sonnenaufgang am Strand – dank Wolken war dieser zwar schwer zu entdecken, aber immerhin man sah ein wenig rotes Licht am Himmel :P
Frühstücken taten wir in Valladolid und zudem besuchten wir ein schönes Kloster…weshalb wir dann leider zu spät zum Bus zurückkehrten. Der Kommentar der sogleich folgte: „Svenja, du sollst dir doch nicht die schlechten Eigenschaften der Mexicaner aneignen – wie etwa Unpünktlichkeit!“ :P
Am Nachmittag kamen wir in Chichen-Itzá an, einer der bekanntesten Mayastätten Mexicos. Die Bauwerke waren – mal wieder – überwältigend, insbesondere natürlich die Stufenpyramide „el castillo“. Wie intelligent die Maya doch waren: in den Treppenstufen ist die Länge eines Mayajahres abzulesen und das absolut Beste – wenn man einige Meter von der Pyramide entfernt in die Hände klatscht, ertönt ein Vogelruf als Echo aus dem Inneren :)
Auch der Ballspielplatz bzw. Großveranstaltungsort konnte mit solch’ einer Überraschung aufwarten. Durch die geschickte Konstruktion erschallte die Stimme des Herrschers 4fach und verstärkt, sodass ihn sein gesamtes Volk hören konnte.
Die Maya waren echt nicht ohne! :)
Nach weiteren Stunden Fahrt kamen wir in Mérida an. An diesem schönen Ort machten wir eine nächtliche Stadtrundfahrt um regelrecht „beschissen“ zu werden!
Der Turibus hielt unter einem großen Baum und während wir die Ampelphase abwarteten, rief Vicente plötzlich aus: „Was ein Glück, dass ich einen Hut aufhabe, gerade hat mir ein Vögelchen auf den Kopf gekackt.“ Er blickt nach oben – und sieht: Der ganze Baum ist voller Vögel, welche ALLE in diesem Moment anfangen ihre Abfälle auf uns nieder regnen zu lassen :D Es war ein heilloses Durcheinander, in dem jeder versuchte seinen Kopf mit einer Jacke oder ähnlichem zu schützen…es war ein wenig ekelig, aber zugleich auch unendlich lustig und der Ausruf „Nos están cagando los pájaros!“ (Die Vögel bescheißen uns!) brachte uns noch am nächsten Tag zum lachen ;)
Später in der Nacht aßen wir dann unendlich lecker in einem Restaurant, welches so bekannt und beliebt ist, dass wir eineinhalb Stunden warten mussten – doch es hat sich in jedem Fall gelohnt!
Die Nacht verbrachten wir wieder einmal im Bus, den folgenden Tag ebenfalls und abends erreichten wir erschöpft Veracruz. Viel Kraft und Zeit blieb uns dort nicht, doch es reichte für einen Stadtbummel, wir bestaunten den Hafen bei Nacht und tranken den berühmten und (besonders nach Monaten mit Instantkaffee) seeeeehr leckeren Kaffee des „Gran Café de la Parroquía“
Nachts im Hotel überraschten Mago und mich dann noch ein paar Geister, die uns einfach so das Licht anknipsten – und der Schalter war umgelegt, von daher wollte Mago nicht von einem Kurzschluss ausgehen und bemerkte am nächsten Tag an der Rezeption, die hauseigenen Gespenster seien wirklich nicht sehr höflich :P
Früh am Morgen ging es zurück nach Guadalajara und nach einem weiteren Tag im Bus kamen wir schließlich spät abends in unserer schönen Stadt an.
-- das Ende einer wundervollen, facettenreichen und unglaublich lustigen Reise, auf der wir viele liebe Menschen und tolle Orte kennenlernen durften!
Ja, ich weiß meine Lieben…der Eintrag ist eindeutig zu lang geworden, vieles ist vielleicht auch nicht wichtig und kann einfach überlesen werde :) Aber wisst ihr, ich dachte in gewisser Weise ist der Blog auch wie ein Tagebuch für mich und nach einiger Zeit werde ich mich sicher freuen, wenn ich lesen und mich so daran erinnern kann, was ich erlebt habe.
Also hoffe ich, dass ihr mir verzeiht ;)
Ich sende euch die herzlichsten Grüße ins eiskalte Deutschland…hier fröstel ich momentan auch ein wenig wenn euch das tröstet!
Un abrazo para todos,
eure Sveni


















Hey KLARO erinnere ich mich an unser Zeltlager im heimischen Garten, bei dem wir die Nacht durch Karten spielten ;)
AntwortenLöschenWow, was du alles erlebt hast. Wirklich beeindruckend, meine Liebe!
Die allerliebsten Grüße und viele Küsschen, Chanti
Ich finde den Eintrag nicht zu lang, eher sehr kurzweilig. Du hast da wirklich eine tolle Truppe für einen beeindruckenden Urlaubstripp gehabt. Da wird man hier bei MINUS 10° C fast neidisch.
AntwortenLöschenPapa