Donnerstag, 5. April 2012

„Qué onda loco?“ – Bienvenidos a Mazatlán


Vom 16.02. bis zum 25.02. gönnte ich mir mal wieder eine kleine Urlaubsreise und besuchte zusammen mit Ian seine Familie in Mazatlán. Die Stadt liegt an der Pazifikküste im Staat Sinaloa.
Wie für Mexico typisch und ungemein komfortabel fuhren wir natürlich mit dem Bus und wurden vor Ort von Ians Familie herzlichst aufgenommen. Ich wurde bereits zuvor darauf aufmerksam gemacht, dass für mich sicherlich Kommunikationsschwierigkeiten auftreten würden und diese Erfahrungen durfte ich dann auch gleich selbst machen: Die Menschen aus diesem Bundesstaat reden einfach ganz anders als in Jalisco…zum einen unterscheiden sie sich durch ihren Akzent, aber auch durch den Sprachstil. Dort drückt man sich (und ich hätte nicht gedacht, dass dies möglich sei) viel umgangssprachlicher und salopper aus…man stelle sich zum Beispiel vor, ein Deutscher würde in jedem zweiten Satz „Alter“ oder „ey“ unterbringen und zudem regionstypische Redewendungen damit verknüpfen – das machte Gespräche für mich dann nicht immer ganz leicht ;)
Doch nichtsdestotrotz fühlte ich mich unendlich wohl in dem, von Familienmitgliedern nur so strotzenden, Häuschen. Dies ist ebenfalls typisch für Mexico: Zusammen lebten die Großmutter, Eltern, ältester Sohn mit Frau und Kind, mittlerer Sohn mit Frau, schwangere jüngste Tochter und natürlich noch die Onkel, welche jeden Tag vorbei kamen :)
„Viva la familia“

Einer der Gründe, weshalb Ian und ich uns gerade diese Woche ausgesucht hatten, war der berühmte Carnaval de Mazatlán. Jetzt kann ich euch förmlich schon die Stirn runzeln sehen: Svenja und Karneval, da passt doch was nicht zusammen! Und Recht habt ihr normalerweise auch, doch in einem anderen Land gilt so ein Event doch als Kulturerfahrung und zudem, lässt sich das Ganze eher mit brasilianischem als mit deutschem Karneval vergleichen ;)
Freitags blieb uns nur der späte Abend, um zunächst einmal ein wenig die Strandpromenade – den malecón- und die „zona dorada“ – das goldene Hotelviertel – zu erkunden. Mit Stolz wissen die Mazatlecos, dass ihr malecón mit 21km einer der längsten der Welt ist!




Ian Hermosillo


Man bemerke die Herzform über den Vögelchen - war natürlich geplant ;)
Ian Hermosillo

Ian Hermosillo

Ian Hermosillo

Ian Hermosillo

Das Riu- Hotel
Ian Hermosillo

Samstags abends begann dann der Karneval: Zusammen mit der gesamten Familie fuhren wir zur Promenade und wurden Zeuge des „combate naval“ – einem beeindruckend schönen Feuerwerk! Zunächst werden die Raketen von der offenen Meeresseite aus abgeschossen, woraufhin der Gruß von der Hafenpromenade ebenfalls mit Lasershow und Leuchtfeuer erwidert wird. Geschichtlich spiegelt das Geschehen die glorreiche Verteidigung der Stadt gegen die Franzosen 1864 wider. Es war wirklich toll anzusehen und noch viel schöner, weil jeder mit seiner Familie dort war und wie traditionell jedes Jahr das Feuerwerk mit allen Verwandten gemeinsam verfolgte.
Neben dem Lichterspektakel gab es für Ian und mich aber noch ein besonderes Highlight: Wir entdeckten „Tostilocos con camarón“ :) Eigentlich handelt es sich dabei um eine einfache Tüte Nachos, die aufgeschnitten und dann mit allerlei Sauereien zubereitet wird. Am Anfang konnte ich es überhaupt nicht ausstehen, doch mittlerweile kann Ian seine Portion niemals in Ruhe essen, weil ich ihm immer alles weg futtere ;) Und nun gab es diese Leckerei mit Ceviche de camarón, eine Köstlichkeit die ihres gleichen sucht!
Um vom Essen wieder zum Geschehen zurückzukommen: nach dem Feuerwerk fuhr der schon etwas in die Jahre gekommene und der noch sehr junge Teil der Familie nach Hause und für das Jungvolk ging es zum Hauptplatz des Ortes, an welchem die Party weiter ging. Leider ist Sinaloa ein Staat der Banda- Musik, welche ich persönlich auf längere Zeit nur schwer ertragen kann…und das Schlimmste ist, angeblich sollen die Deutschen diesen Musikstil nach Mexico gebracht haben! Wovon der abstammt kann ich mir allerdings nicht erklären, er lässt sich höchstens mit der schlimmsten Volksmusik vergleichen :P Hier ist ein Link für ein Video in youtube, falls ihr euch mal ein Bild von der schönen Musik machen wollt ;)
Jedenfalls war der Platz überfüllt und an jeder Ecke scholl einem das Getröte von einer anderen Banda- Gruppe ins Ohr, es roch nach Tacos und gerösteten Nüssen, es wurden Masken ähnlich denen in Venedig verkauft, die Menschen tanzten auf den Straßen – es war eine ausgelassene Stimmung. Da allerdings niemand von uns so wirklich zu der Musik herum hüpfen wollte stromerten wir lieber durch die Gassen und beschlossen den Abend – natürlich – mit Tacos.

Ian Hermosillo

Ian Hermosillo

Ian Hermosillo

Ian Hermosillo

Azalia, Arturo und ich
Ian Hermosillo

Ian Hermosillo

Azalia, Cecy, ich, Naty, Onkel und Tanten von Gemma und Démian
Ian Hermosillo

Ian Hermosillo

Massage- Angebot auf dem Hauptplatz...es sieht interessant aus!


Am Sonntagnachmittag fand schließlich der Karnevalsumzug statt. Den gesamten Vormittag verbrachten die Frauen des Hauses und der Herr Papa damit, verschiedene Sorten Ceviche vorzubereiten, die wir dann anschließend zur Promenade mitnahmen. Dort hatten wir Stühle reserviert um ganz nah mit dabei zu sein. Im schönen Sonnenuntergang wurde dann zusammen gegessen (fast jede Familie hatte eine Kühltasche mit Ceviche oder ähnlichem dabei) und dann ging der Umzug auch schon los. Statt dümmlich stumpfer Ballermann-Karnevals-Musik erklangen Latino- Rhythmen und statt Helau/ Alaaf – Rufen wurde fröhlich auf der Stelle getanzt (denn für mehr gab es wahrlich keinen Platz). Die Wagen waren geschmückt zu dem Thema „Fiesta de los imperios“ – Fest der Imperien – und waren wirklich beeindruckend. In Deutschland dient der Karneval ja oft eher der Albernheit oder andererseits auch der politischen Kritik etc. Hier war der Umzug sehr festlich und zugleich belebt, durch die Musik und die ansteckende Fröhlichkeit der Menschen. Kurzum, zum ersten Mal mochte ich den Karneval :)
Besonders gut gefallen hat mir eine Umzugseinheit, in der ausschließlich Senioren teilnahmen und festlich gekleidet von den Wagen herunter winkten, eine Salsa auf der Straße hinlegten und zeigten, dass Spaß an Musik, Tanz und Fiesta mit dem Alter nicht schwindet.
Natürlich gab es auch eine „Reina“ des Karnevals, eine bezaubernde Latina, welche von allen bewundert wurde.
Auch die Kleinsten durften natürlich nicht fehlen, so gab es beispielsweise einen Wagen mit der Kinder- Königin. Ich frage mich bei solchen Anblicken immer, was man mir in dem Alter hätte zahlen müssen, damit man mich hätte schminken, in ein Prinzessinnenkleid stecken und künstlich grinsen lassen können :)

3 leckere Sorten Ceviche :)
Das noch relativ frisch getraute Paar.

Ian Hermosillo

Ian Hermosillo


Der Militärhelikopter - mit schwer bewaffneten Soldaten, um uns zu "beschützen"


Malecón.

Ian Hermosillo
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Ian Hermosillo
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Ian Hermosillo
Ian Hermosillo
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Ian Hermosillo
Ian Hermosillo
Ian Hermosillo
Ian Hermosillo
Ian Hermosillo
Ian Hermosillo
Ian Hermosillo
Ian Hermosillo
Ian Hermosillo

La Naty und der kleine Démian


Am folgenden Tag erkundeten Azalia, Cecy, Ian und ich die Innenstadt, wie man es in Deutschland vielleicht nennen würde. Besonders charakteristisch für Mazatlán ist doch tatsächlich die Klamotten- Ketten „Señor Frog’s“  - es gibt den Laden gefühlte 100 Mal in diesem Ort :)
Nachdem wir ein wenig am Strand entlang gewandert waren, besuchten wir noch das bekannte Muschel- Museum (eigentlich eher ein Verkaufsladen für Muschelkunst) und abends gingen wir auf eine Kirmes.

Ian, Azalia und ich
Ian Hermosillo

Ian Hermosillo

Ian Hermosillo

Ian Hermosillo

Mein geliebter Frosch- Freund :)
 Ian Hermosillo

Cecy und Tadeo :)
Ian Hermosillo


Ian Hermosillo


Ian Hermosillo

Ian Hermosillo

Muschelengel :)
Ian Hermosillo

Ian Hermosillo

Dort hatten wir wirklich viel Spaß, insbesondere als ich mich am „Glücksspiel“ versuchte um 100 Pesos zu verdienen :) Ich sollte mit einer Art Angel mit angeknotetem Ring eine Glasflasche in eine aufrechte Position befördern…ich habe mich redlich bemüht und bin leider gescheitert :P War wohl nix mit dem großen Geld!
Später waren Azalia, Arturo und ich auf einem super riesen Karussel und es war der absolute Hammer – Ian hatte Magenschmerzen und wollte deshalb nicht drauf, Angsthase :D
Leider hatte die Kirmes auch einen sehr traurigen Aspekt: Denn wie man es aus früheren Zeit kennt, gab es hier noch immer solch kleine Ketten-Karusselle, welche von Ponys in Bewegung gesetzt wurden…die Kleinen boten einen traurigen Anblick und es brach mir wirklich fast das Herz, diese Tierquälerei mit ansehen zu müssen. Aber ich musste in Mexico leider schon oft die Erfahrung machen, dass Tierschutz nicht existiert.

Mexicanisches Sushi: Das geht dann auch mit Mango und Erdbeeren!

Der Ring saß schon mal auf der Flasche...

...dann viel Konzentration...

...und geschafft :D Nein leider nicht, es sieht nur so aus.




Denn nächsten Tag verbrachten wir mal wieder wo? – Klar, am Strand :) Und diesmal durfte ich was ganz Besonderes ausprobieren: Fragt mich nicht wie man es genau nennt, aber ich ließ mich mit einem großen Fallschirm hinter einem Motorboot herziehen :) Für mich mit meiner Höhenangst war das natürlich genau da Richtige!
Mir wurde alles schön erklärt, fest an linker Schnur ziehen bei diesem und jenem Signal und das Witzigste war dann, dass alles noch einmal auf Englisch wiederholt wurde um sicher zu gehen, dass ich es verstanden hatte – nur konnte ich dank des Akzentes kaum ein Wort entziffern, also eine eher sinnlose Aktion :P
Und los ging’s, mit einem irren Schwung nach oben, da wurde mir schon ein wenig komisch. Für mich ist es weniger schlimm aus einem Flugzeug nach unten zu springen, als mich nach oben ziehen zu lassen und lange dort oben zu verweilen ;) Die Aussicht war wirklich schön, doch meine Gedanken waren sehr konzentriert auf meine Beingurte, die mir sehr locker erschienen und ich deshalb ein wenig Sorge hatte, mich auch nur einen Zentimeter zu bewegen. Am nächsten Tag hatte ich am ganzen Körper Muskelkater von den 10-15 Minuten Anspannung :D
Schließlich kam ich aber doch wieder sicher auf der Erde an – zwar landete ich im Wasser, da ich die Schnur mit einer Hand nicht fest genug ziehen konnte, aber es war eine weiche Landung!

Ian Hermosillo

Ian Hermosillo


Ian Hermosillo

Mein skeptischer Blick spricht Bände :)
Ian Hermosillo

Ian Hermosillo

Und looooos
Ian Hermosillo

Ian Hermosillo

Ian Hermosillo

Einfach super, meine sorgenvolle Miene!
Ian Hermosillo

Ian Hermosillo

Obstverkäufer am Strand

Ian Hermosillo

Arturo hat sich mit einem Gringo- Hund angefreundet.
Ian Hermosillo

Ian Hermosillo

Es wirkt doch fast wie Nordsee, oder?
 Ian Hermosillo


Ian Hermosillo

Ian Hermosillo

Ian Hermosillo

Ian Hermosillo


Am nächsten Morgen fuhren Ian und ich mit seinem Onkel SEHR früh zu einem der kleinen Erhöhungen der Stadt, um den Sonnenaufgang über dem Meer zu sehen. Leider verdeckte eine dicke Wolkenschicht den Himmel und somit auch die Sonne, doch trotzdem war es ein wunderschöner Anblick!

Früher wurden mit dieser Kanone der Hafen und die Stadt verteidigt.
Ian Hermosillo

Ian Hermosillo

Der Leuchtturm.
Ian Hermosillo



Ein weiteres Erlebnis war unser Ausflug auf die „Isla de la piedra“ (Die Steininsel). Das aller lustigste war zunächst einmal, dass wir mit einem kleinen Transporter die Mitreisenden von ihren Hotels abholten – alles ausnahmslos Mexicaner. Bis wir am letzten Hotel ankamen, an welchem ein englisches Ehepaar einsteigen sollte. Es war der Hammer: zunächst einmal regten sich die beiden unendlich darüber auf, weil sie bereits seit 45 Minuten warteten (was ja für mexicanische Verhältnisse nicht ganz so viel ist), zweitens weil sie in dieses „Vehikel“ einsteigen sollten und es gab noch einiges mehr, worüber sie sich mokierten! Ich war die einzige, die Englisch verstand und so wie sich die beiden aufführten versank ich vor Fremdscham im Erdboden…die Mexicaner fanden allein die Mimik der beiden schon interessant, fragten mich die ganze Zeit was denn geredet würde und lachten ein wenig – was dazu führte, dass sich die beiden schnieken Engländer nur noch mehr aufregten und sie sich auf dem Rückweg weigerten, noch einmal mit uns in den gleichen Transporter zu steigen. Es war wirklich göttlich!
Auf der Insel angekommen genossen wir erst einmal das Karibik-Feeling im wunderschönen Sonnenschein, nutzten das Cocktail- All- You- Can- Drink und entspannten. Dann ging es zu einem kleinen Ausritt (der mir aber dank monatelanger Sportabstinenz einen wunderschönen Muskelkater einbrachte :P) – ein paar Minuten ritten wir sogar am Strand, was ja bekannterweise schon immer mein Traum war. Allerdings war es so kurz, dass dieser noch nicht gaaaaanz erfüllt wurde ;)
Wir hatten sehr viel Spaß, vor allem weil Ian und eine Amerikanerin mittleren Alters die einzigen waren, die nicht reiten konnten, somit immer zurück blieben und die Señora Ian die gesamte Zeit auf Englisch zuquatschte – was ihn sichtlich überforderte! Ich habe mich dann ab und an mal dazu gesellt um sein Pferdchen – welches laut Ian „kein Benzin“ mehr hatte – ein wenig anzurtreiben…denn seins und meins mochten sich nicht besonders und deshalb wollte keines hinter dem anderen zurück bleiben. Allerdings beunruhigte es meinen lieben Freund auch, wenn es ein wenig schneller ging! Dann hieß es jedes Mal „Geh du ruhig mal wieder nach vorne, meine Gringa- Freundin und ich kommen hier schon gut zurecht!“ :D
Nach dem (in jedem Fall für mich) tollen Erlebnis gab es keine Pause, denn los ging zum „Banana- Ritt“!! Ein weiterer Wunsch von mir ging damit in Erfüllung :) Und es ist nicht übertrieben wenn ich sage, dass es eins der absolut lustigsten Aktionen ist, die ich je gemacht habe…zwar weiß ich nicht, mit wie viel Stundenkilometern das Motorboot die Banane hinter sich her zieht, aber es fühlt sich ziemlich flott an und ich hatte doch ein wenig Bammel davor, bei dem Tempo ins Wasser zu fallen. Wir saßen zu 5 auf der Banane und zunächst ging alles gut, bis unsere Bootcrew beschloss, sich als Ziel zu setzen uns herunter zu befördern…und das gelang ihnen auch: 3 mal :D Wir lachten uns halb tot – insbesondere beim schwerfälligen wieder auf die Banane klettern – und wie nachher freudestrahlend festgestellt wurde, hatte uns auch kein Hai gefressen :P
Ein weiteres „interessantes“ Erlebnis: Ich bin es ja schon gewohnt, dass mit hinterher gepfiffen wird, mir „wunderschöne“ Kosenamen verpasst werden, etc. Hier war es nicht anders…mit zweien der Crewmitglieder kam ich ein wenig mehr ins Gespräch und wir unterhielten uns auch recht gut (einer sah übrigens aus wie Pitbull), doch irgendwann drifteten die jungen Herren in eine seltsame Flirtrichtung mit komischen Kommentaren ab…und ich erkor spontan Ian als meinen festen Freund aus, der auf mich wartete :P Und was kam da als Antwort? „Alles klar, aber wir beobachten dich – das tun wir schon die ganze Zeit!“ Das fand ich dann schon ein wenig gruselig, aber gut, solange sie nur gucken schaden sie mir ja nicht.
Am Nachmittag fuhren wir dann mit dem Katamaran zurück zum Festland und vom Hafen aus mit einem der typischen, an den Seiten geöffneten, Taxis – den „pulmonias“ – zum Strand, an welchem wir den Sonnenuntergang bewunderten!

Unsere Luxuxkarosse!



Ian Hermosillo

Ian Hermosillo

Vom Winde verweht... ;) 


"Viva Mexico"
Ian Hermosillo

In Mazatlán wimmelt es von Pelikanen!
Ian Hermosillo

Ian Hermosillo




So ein Lautsprecher hat doch Stil, nicht wahr?
Ian Hermosillo

Das Super- Bananen- Boot!!!
Ian Hermosillo

Ian Hermosillo

Ian Hermosillo

Eine Indigena verkauft ihre Kunsthandwerke am Strand.
Ian Hermosillo

Ian Hermosillo




Und so musste unser Cowboy dann immer auf die zwei Nachzügler warten :)

Das Dreamteam.




Ian Hermosillo

Ian Hermosillo

Ian Hermosillo




Wie frisch aus einem "Strand- Western" entsprungen :)

Einen weiteren Ausflug unternahmen wir zum „Faro“ von Mazatlán. Der Leuchtturm befindet sich auf einer Art Felsinsel und mit 157 Meter über dem Meeresspiegel gilt er als höchster natürlicher Leuchtturm auf dem amerikanischen Kontinent und zweithöchster der Welt, nach dem Leuchtturm von Gibraltar.
Der Aufstieg dauert angeblich um die 45 Minuten, aber wir legten den Weg in 25 Minuten zurück, sind eben noch jung und sportlich ;) Oder auch nicht, denn oben angekommen war ich dank Aufstieg und Sonne halb tot! Doch die tolle Aussicht machte alles wieder wett!



Ian Hermosillo


Ian Hermosillo

Ian Hermosillo

Ian Hermosillo









Den letzten Abend verbrachten wir im „Pitipolski“ – einer polnischen Bar, in welcher es eine laaaange Liste deutscher Biere zum Angebot gab. Von vielen hatte ich ehrlich gesagt noch nie etwas gehört, doch als Nicht- Biertrinker ist das vielleicht auch kein Wunder… Es war eine wirklich cooler Ort, mit toller Oldie-  Musik – und mit Kelly :) Kelly war eine an diesem (und laut dem Kellner an vielen vorherigen Abenden auch) komplett betrunkene Kanadierin Mitte 30, die uns zu einer „Yarda“ (einem ziemlich großen Glas) Bier einlud. Sie verstand kein Spanisch, unterhielt sich trotzdem irgendwie mit jedem und war absolut verrückt. Wir haben zunächst lustig mit ihr getanzt, uns vor allen blamiert und geschaut, dass sie die zum Ende hin die 3 YARDS (!!!), zu welchen sie uns eingeladen hatte, mit ihren zerknitterten Pesoscheinen auch bezahlen konnte… mit der Zeit wurde es dann aber leider eindeutig, dass sie psychologische Probleme hatte (sie erzählte immer von Eltern, die sie schlagen und ihr ihr Kind wegnehmen wollen) und meiner Meinung nach, hatte sie auch eine geistige Behinderung.
Also änderten sich die Emotionen von Amüsement, zu Besorgnis und zum Schluss schließlich zur Sorge um uns selbst. Denn Kelly fing an, unter uns nach Freiwilligen für ein sexuelles Abenteuer in ihrem Hotel zu suchen (armer Ian, er wurde leicht verstört) und wollte dann Drogen. Als Azalia ihr sagte, dass sie weder Zigaretten rauche noch sonst irgendwelche Drogen nähme, wurde sie bereits wütend. Danach kam sie auf mich zu und fragte nach Kokain…auf meine Aussage hin, ich würde so etwas nicht nehmen und würde auch niemanden kennen der solches verkaufe, wurde sie richtig aggressiv und schrie mich an „Wir Mexicaner wären doch alle gleich, hier nähme schließlich jeder Drogen und wir wollten ihr nur nicht verraten, wo sie welche kaufen könne“ und so weiter und so fort…ich dachte schließlich wirklich sie wolle mich schlagen, sodass wir entschieden besser schnell die Bar zu verlassen, um vor allem auch Cecy und klein Tadeo zu schützen.
Trotz dem abrupten Ende war es aber ein toller Abend und der Name Kelly hat nun für uns eine ganz besondere Bedeutung :)

Man bemerke die Schreibweise :)
Ian Hermosillo



Ian Hermosillo

Ian Hermosillo

Eine Yarde, gesponsert von Kelly ;)

Ian Hermosillo

Kelly in unserer Mitte
Ian Hermosillo

Wir Deutschen in Mexico :)
Ian Hermosillo




 Noch ein wenig Bildmaterial:



In diesem artistisch schönen Gebäude sind verschiedene Bars/ Diskotheken untergebracht



Eine sehr leckere Languste
Ian Hermosillo


Der Herr des Hauses!
Ian Hermosillo

Seht ihr die Bierdosen in den Haltegriffen? ;)

Ganz genau und das gilt auch deutschen Bussen: Respekt gegenüber Senioren und Frauen :)

"Feiere ohne abzudrücken!" - eine interessante Aufforderung.


Ian Hermosillo

PS: Ian legt als angehender Fotograf Wert darauf, dass ich seine Fotos mit seinem Namen kennzeichne - falls ihr euch wundert, warum ich mir so eine Arbeit gemacht habe :P


Gracias a Ian y su familia por estas vacaciones bonitas!! :)

5 Kommentare:

  1. Hallo Svenja.Da hast du ja wieder tolle Erlebnisse gehabt.Ich bin so froh,dass es dir in Mexico gefällt und du immer wieder nette Leute kennenlernst.

    Te quiero!!!! Mama

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  2. Ich kann deiner Mama nur zustimmen und füge hinzu: ICH BIN NEIDISCH!
    P.S. sehr sehr tolle Fotos, lass dir mal von Ian erklären wie das geht ;-)
    Chanti

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  3. ich bin leider ein bisschen zu müde um alles zu lesen, aber ich hab mir die Bilder angesehen - der HAMMER ;) Ian sollte dir das wirklich erklären und dann du mir ;)
    Liebe Grüße.

    Ps: das Lesen hole ich natürlich nach ;)

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  4. Ich habs gelesen!! ;) Immer wieder toll :)
    Schöne Grüße an Ian, die Fotos sind der Kracher! Er hat das richtig gut drauf und soll das bitte weiterausbauen! Er hat sehr viel Potenzial.
    Und das alle Bilder mit dem Namen vesehen sind, ist absolut richtig ;) Gute Junge!
    Ich wünsche dir noch viel Spaß und weiterhin eine tolle Zeit!
    Steffi

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  5. Hallo ihr Lieben :)
    Jetzt habe ich fast ein wenig Hemmungen in Zukunft wieder ausschließlich meine eigenen Fotos hochzuladen...ich hoffe, ganz so schlimm sind sie aber nicht :P Denn der liebe Fotograf ist ja nicht immer dabei...
    Ich freue mich so sehr von euch zu hören! Hoffentlich geht es euch allen gut und ihr habt ein schönes Osterfest verbracht.
    Liebste Grüße übers Meer,
    eure Sveni

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